Privatsphäre einfach erklärt

Die Datenschutzerklärung ist der rechtlich verbindliche Text. Hier steht dasselbe in Alltagssprache: was bei einer Suche passiert, was unser Server dabei sieht und was davon übrig bleibt.

Eine Suche, Schritt für Schritt

  1. Du tippst einen Begriff ein und drückst Enter. Dein Browser schickt den Begriff verschlüsselt (HTTPS) an unseren Server in der EU. Wie bei jedem Aufruf im Internet sieht der Server dabei für einen Moment deine IP-Adresse, sonst könnte er dir nicht antworten.
  2. Unser Server schaut nach, aus welchem Land die Anfrage kommt. Dafür liegt eine Tabelle direkt auf unserem Server, die grob sagt, welche Adressbereiche zu welchem Land gehören. Deine IP-Adresse wird also an niemanden geschickt, um das Land herauszufinden. Übrig bleibt nur das Länderkürzel, zum Beispiel „DE“.
  3. Der Server holt die Ergebnisse. Er gibt nur den Suchbegriff, die Sprache und das Land an den Suchindex weiter, nicht deine IP-Adresse und nichts über dein Gerät. Der Suchindex sieht also nur eine Anfrage von unserem Server, nicht von dir.
  4. Die Ergebnisse gehen zurück an dich. Auch die kleinen Website-Symbole und Vorschaubilder lädt unser Server für dich und reicht sie durch. Dein Browser baut dadurch beim Suchen keine Verbindung zu fremden Servern auf.
  5. Der Zähler geht um eins hoch. Gespeichert wird „eine Suche mehr aus Deutschland“. Mehr nicht.
  6. Der Rest wird vergessen. Deine IP-Adresse schreibt unser Server nirgends auf, und es gibt für die Suchseite keine Protokolldatei, in der deine Suche stünde. Nur zusammengezählt und ohne Bezug zu Personen merken wir uns, welche Suchwörter oft nichts finden und welche Ergebnisse oft angeklickt werden, damit die Suche besser wird.

Was wir speichern und was nicht

Auf unserem Server liegt dauerhaft nur eine kleine Zählerdatei. Darin steht zum Beispiel:

In dieser Datei steht kein einziger Suchbegriff, keine IP-Adresse, keine Uhrzeit einer einzelnen Suche und nichts, womit man eine Suche einer Person zuordnen könnte. Aus den Zahlen lässt sich nicht einmal ablesen, wie viele verschiedene Menschen gesucht haben.

Was nur in deinem Browser liegt

Eines merkt sich Polias für dich, und es liegt ausschließlich auf deinem Gerät, im Speicher deines Browsers:

Wir haben keine Kopie davon. Löschst du die Websitedaten in deinem Browser oder suchst du auf einem anderen Gerät, fängt alles wieder von vorn an. Ein Konto gibt es nicht, also auch kein Passwort und keine E-Mail-Adresse, die bei uns liegen könnte.

Schutz vor Missbrauch, ohne dich zu kennen

Damit niemand unsere Suche mit automatischen Abfragen lahmlegt, begrenzen wir, wie oft in kurzer Zeit von derselben Adresse gesucht werden kann. Dafür merkt sich der Server nicht die IP-Adresse selbst, sondern nur einen verfremdeten Wert, der sich mit einem zufälligen Schlüssel daraus berechnet. Dieser Schlüssel wird jeden Tag ersetzt. Die Werte liegen nur im Arbeitsspeicher, werden spätestens nach einem Tag gelöscht und landen nie auf der Festplatte.

Cookies

Polias selbst setzt keine Cookies. Es gibt bei uns kein Nutzerprofil, keine Wiedererkennung über mehrere Besuche und keine Statistik-Dienste von Dritten.

Woran du das überprüfen kannst

Du musst uns das nicht einfach glauben. In jedem Browser kannst du mit der Taste F12 die Entwicklerwerkzeuge öffnen und unter „Netzwerk“ zusehen, wohin eine Seite Verbindungen aufbaut. Bei einer Suche mit Polias stehen dort nur Verbindungen zu unserer eigenen Adresse. Unter „Anwendung“ siehst du außerdem, was die Seite auf deinem Gerät ablegt: deine letzten Suchen und sonst nichts.

Wo die Grenzen sind

Fragen dazu beantworten wir gern: hallo@polias.eu. Weiterlesen: Datenschutzerklärung · Häufige Fragen

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