Wie unsere Suche funktioniert

Du tippst ein paar Wörter ein, und nach einem Augenblick stehen passende Seiten da. Dahinter stecken drei Schritte, die schon lange vor deiner Suche passieren: Seiten sammeln, einen Index bauen und die Treffer sortieren. Hier erklären wir, wie das bei Polias abläuft und wo die Grenzen sind.

1. Seiten sammeln

Eine Suchmaschine kann nur finden, was sie vorher gesehen hat. Deshalb besucht unser Sammler, der PoliasBot, laufend öffentliche Webseiten und liest sie so, wie sie jeder Besucher sieht. Er beginnt bei Websites, die viele Menschen kennen, etwa Seiten von Städten, Behörden, Vereinen, Zeitungen und Nachschlagewerken, und folgt von dort den Links zu weiteren Seiten.

Dabei hält er sich an Regeln: Er beachtet die Datei robots.txt, in der Website-Betreiber festlegen, was gesammelt werden darf. Er holt je Website nur wenige Seiten auf einmal und macht dazwischen Pausen, damit kein Server überlastet wird. Formulare schickt er nie ab, und er meldet sich nirgends an. Was hinter einem Login liegt, kennt Polias deshalb nicht.

2. Den Index bauen

Aus den gesammelten Seiten entsteht der Suchindex. Man kann ihn sich vorstellen wie das Stichwortverzeichnis am Ende eines dicken Buches: Zu jedem Wort steht dort, auf welchen Seiten es vorkommt und an welcher Stelle, zum Beispiel im Titel, in einer Überschrift oder im Text. So muss bei einer Suche niemand das ganze Netz durchlesen, sondern nur im Verzeichnis nachschlagen.

Wörter werden dabei auf ihre Grundform gebracht. Wer „Fahrräder“ sucht, findet so auch Seiten über ein „Fahrrad“. Für jede Seite merken wir uns außerdem einen kurzen Ausschnitt, den du unter dem Titel in den Ergebnissen siehst, und wie viele andere Seiten auf sie verweisen.

Unser Index ist unser eigener: Wir sammeln selbst und betreiben ihn auf Servern in der EU. Die Ergebnisse kommen nicht von Google, Bing oder einer anderen Suchmaschine. Das hat einen Preis: Ein eigener Index muss erst wachsen. Manche Seiten, besonders kleine örtliche Betriebe, fehlen noch.

3. Die Reihenfolge der Treffer

Zu fast jeder Suche passen sehr viele Seiten. Entscheidend ist, welche oben stehen. Dafür bewerten wir unter anderem:

Was wir nicht tun: Wir sortieren nichts gegen Geld um. Bezahlte Einträge gibt es nur als deutlich gekennzeichnete Anzeige, getrennt von den normalen Ergebnissen. Und wir passen die Reihenfolge nicht an dich persönlich an: Wer dasselbe sucht, sieht dieselben Ergebnisse.

4. Die KI-Antwort

Bei manchen Fragen steht über den Ergebnissen eine kurze Antwort. Sie schreibt eine KI, die dafür deine Suchanfrage und die Ausschnitte der besten Treffer bekommt, nie Angaben über dich. Wo eine Aussage aus einem Ergebnis stammt, steht eine kleine Nummer dahinter, die zur Quelle führt. Unter „KI-Antwort“ gibt es eine ausführlichere Fassung, und danach kannst du Folgefragen stellen, ohne von vorn zu suchen.

Eine KI kann sich irren, deshalb steht über jeder Antwort ein Hinweis darauf. Wichtiges solltest du in den Quellen nachlesen. Fällt dir ein Fehler auf, kannst du ihn mit „Fehler melden“ direkt an uns schicken.

5. Was wir dabei über dich wissen

So wenig wie möglich. Wir speichern keine IP-Adressen und legen kein Profil an. Deine letzten Suchen liegen nur in deinem eigenen Browser. Gezählt wird nur, wie viele Suchen es gab und aus welchem Land sie kamen. Alle Einzelheiten stehen auf der Seite Privatsphäre einfach erklärt und in der Datenschutzerklärung.

Wo die Grenzen sind

Wenn du eine Seite vermisst oder ein Ergebnis falsch findest, schreib uns: hallo@polias.eu. Solche Hinweise helfen uns am meisten.

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